Akzente mit Aloe setzen

| Autor: Lisa | Kategorie: Frühling  Sommer  Herbst  Winter 

Wer eine eher schlichtere, puristische Dekoration für Zuhause bevorzugt, die dennoch schöne Akzente setzt, der ist bei der Gattung Aloe genau richtig – Die Gattung Aloe präsentiert sich vielfältig und eignet sich so hervorragend für Topfpflanzenarrangements auf der heimischen Fensterbank. Die schlichte Schönheit mit ihren Blättern in unterschiedlichen Grüntönen bringt einen Hauch von Wellness in das eigene Heim.

Charakteristisch für die Gattung Aloe sind die dicken, grünen, teils gemusterten Blätter. Die Blattsukkulente sichert mit ihrer Eigenschaft, Flüssigkeit in den Blättern zu speichern, ihr Überleben in den heimatlichen, warmen Gefilden. Mal schmal, mal etwas breiter, sind die Blätter der Aloen an den Rändern in der Regel mit kleinen Dornen besetzt.

Beachtliche Vielfalt
Die weitläufig bekannte und geschätzte Vertreterin der Gattung Aloe ist sicherlich die Echte Aloe (Aloe vera), die unter anderem in verschiedenen Kosmetikprodukten zum Einsatz kommt. Aber auch die Vielzahl an weiteren Aloe-Arten und Hybriden sollte man nicht außer Acht lassen, wenn es um die Gestaltung mit Pflanzen in den eigenen vier Wänden geht: Die unterschiedlichen Arten variieren nicht nur bei den Größen, sondern warten auch mit verschiedenen Blattformen sowie Farbtönen auf. Kombiniert man hier verschiedene Arten auf der Fensterbank oder im Wohnzimmer, lassen sich schöne, unaufdringliche Blickfänger kreieren, die eine echte Wohlfühlatmosphäre schaffen.

Die Tintenfisch Aloe (Aloe arborescens) entfaltet ihre langen, schlanken Blätter

Wärme und wenig Wasser
Aus ursprünglich warmen Regionen stammend, verträgt die sukkulente Pflanze in der Regel weder Frost noch Nässe. Damit sich die genügsamen Vertreterinnen aus der Familie Aloaceae bei Ihnen daheim wohl fühlen, sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze an einem warmen und hellen, aber nicht an einem Standort in der prallen Sonne platziert wird. Für Aloen sollte bevorzugt spezielle, nährstoffarme Kakteenerde verwendet werden. Diese ist gut durchlässig und so entsteht nicht die Gefahr schädigender Staunässe. Einen Pflegefehler sollte man unbedingt vermeiden: Die Pflanze darf nicht zu viel gewässert werden, da sie sonst anfängt zu faulen.

Die Aloe genießt die warmen Sonnenstrahlen auf den Mediterranterrassen der Insel Mainau und präsentiert ihre zart orangenen Blüten

Zum schlichten Grün gesellen sich bunte Blüten
Ein weiterer Pluspunkt, der dafür spricht, die Aloe bei sich daheim auf der Fensterbank einziehen zu lassen: Aloen können interessante Blüten entwickeln und so auch einen Farbakzent setzen. Die Blüten erinnern dabei optisch beispielsweise an die Form an die Blütenstände der Fackellilie (Kniphofia) und präsentieren sich in fröhlichen Rot-, Orange, Pink- oder Gelbtönen.

Hingucker in Orange: Die filigranen Blüten der Aloe

Unser Tipp vom Mainau-Gärtner:
Kombinieren Sie verschiedene Aloe-Arten, wie z. B. Echte Aloe (Aloe vera) und Tintenfisch-Aloe (Aloe arborescens) mit anderen Sukkulenten, wie z. B. Agaven, Haworthien, Dickblatt (Crassula), Fetthenne (Sedum) oder Echeverien. So entstehen aufgrund der verschiedenen Farbspektren und Formen interessante und dekorative Kombinationen, die eine besondere Atmosphäre zaubern. Im Sommer können die Pflanzen auch bei warmen Temperaturen auf den Balkon wandern und für eine entspannte Stimmung sorgen. Hierfür sollten Sie die Pflanzen aber nach und nach akklimatisieren und langsam der Sonne aussetzen, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann. Vor dem ersten Frost müssen die wärmeliebenden Pflanzen allerdings wieder nach drinnen umziehen. Im Winter freuen sich Aloen, wie auch Kakteen, über einen Standort in einem hellen, aber ungeheizten, kühlen Zimmer.

Schlagwörter: Aloe, Aloe vera, Sukkulenten, Zimmerpflanzen, Sommer, Topfpflanzen

Eine schöne Pflanzkombination ergibt sich mit verschiedenen Sukkulenten, wie in den Beeten an den Mediterranterrassen der Insel Mainau

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