Bezaubernder Blütenschmuck zur Adventszeit

| Autor: Verena | Kategorie: Winter 

Auch jetzt in der kalten Jahreszeit lässt sich Ihr Zuhause mit blühenden Pflanzen und Blumen verschönern. Trotzen Sie dem Wintergrau und schmücken Sie Ihre vier Wände mit diesen farbenfrohen Blüten. Achten Sie aber darauf, dass jede dieser Pflanzen unterschiedliche Pflege- und Standortansprüche mit sich bringt.

Der Klassiker: Weihnachtsstern

Traditionell in Rot, aber auch nonchalant in Lachsfarben oder elegant in Creme! Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist der Klassiker unter den festlich blühenden Weihnachtsblumen und wartet mit einem variantenreichen Farbenspektrum auf.

Runde statt spitze Blätter: Die Weihnachtsstern-Neuheit 'Christmas Mouse ®' von Selecta One ist ein Weihnachtsstern der anderen Art und ab sofort im gut sortierten Gartenhandel erhältlich. Bildnachweis: Selecta Klemm GmbH & Co.KG

Auf der Fensterbank oder im Wohnzimmer platziert, hat das Wolfsmilchgewächs seinen großen Auftritt. Nach Weihnachten fallen oftmals die farbigen Blätter ab und der Weihnachtsstern landet auf dem Müll. Oft wird der Blätterverlust falsch interpretiert, die Pflanze ist nicht am Absterben, sondern sie begibt sich in eine Ruhephase. Mit der richtigen Pflege und dem Wissen, dass der Weihnachtsstern eigentlich eine mehrjährige Pflanze aus dem südlichen Amerika ist und dort als meterhoher Strauch wächst, haben wir hier für Sie Tipps zusammengestellt, mit denen auch Sie für einen zweiten „Weihnachtsauftritt“ Ihres Sterns sorgen können.

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Die Diva: Amaryllis

Sie gehört im Dezember einfach dazu: Die Amaryllis (Hippeastrum) oder auch Ritterstern genannt. Der Zwiebelblume schaut man gerne beim Wachsen zu, mit zunehmender Stiehlhöhe, steigt auch die Vorfreude auf den opulenten Blütentrichter, der sich nach ein paar Wochen zeigen wird.

Vorfreude auf den Ritterstern: Anfangs zeigt sich nur der Blütenstiel, bis sich dann die Knospe bildet und sich anschließend die Blüte in einem prachtvollen Rot öffnet.

Ähnlich wie beim Weihnachtsstern kann man sich bei korrekter Pflege auf ein baldiges Wiedersehen freuen: Im Hochsommer muss die Amaryllis eintrocknen, bevor sie dann trocken und kühl gelagert wird, um im November frisch eingepflanzt zu werden.

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Die Garten-Winterschönheit: Christrose

Für das kuschelig warme Wohnzimmer ist sie eher ungeeignet, doch diese Winterblüherin bringt Farbe in den Wintergarten. Die klassische Christrose (Helleborus niger) bezaubert in Reinweiß, moderne Helleborus-Züchtungen haben auch andere Farben wie Burgunder, Rosa, Pink und Hellgrün hervorgebracht.

Als Topfpflanze sollten Sie die Christrose (hier: Helleborus niger) nur für kurze Zeit bei Zimmertemperatur halten. Besser ist es, sie an einem hellen und kühlen Standort zu stellen. Bildnachweis: shutterstock.com/Natalia Greeske

Empfehlenswert ist es, die Staude nach ihrer Blütezeit im April ins Beet umzutopfen oder umzusetzen. Das Nieswurzgewächs ist stark giftig, dennoch ist es als Farbtupfer in der dunklen und kalten Jahreszeit eine Freude bringende Abwechslung. Mit etwas Kombinationsgeschick können auch Sie sich in Ihrem Garten über ein winterliches „Rosenspektakel“ aus Schnee-, Christ- und Lenzrosen von Oktober bis Ende März freuen.

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Die Lieblichen: Orchideen

Sie sind in ihrer Beliebtheit kaum zu schlagen: Orchideen sind in fast jedem deutschen Wohnzimmer auf der Fensterbank zu finden, weil sie über eine lange Blütezeit verfügen und in den meisten Fällen auch recht pflegeleicht sind.

Mit weißen Rosen, Kerzen und Schmuckbändern lassen sich Orchideen, hier Vanda und Cymbidium als Schnittblumen zu wundervollen Weihnachtsgestecken kombinieren. Bildnachweis: shutterstock.com/Maksym Fesenko

Vor allem jetzt in der Winterzeit sind Orchideen mit ihren grazilen Blütenformen und leuchtenden Farben ein wahrer Blickfang. Keine pralle Sonne, tauchen statt gießen und verblühte Pflanzenteile zurückschneiden sind 3 von 7 Tipps, mit denen Sie Ihre Orchidee gut pflegen und auch zur erneuten Blüte führen können.

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Die Zauberhafte: Mistel

Eine mystisch schöne Ausstrahlung hat sie ja, die Mistel (Viscum album), wenn sie da so hoch oben in den Bäumen ihr Dasein führt. Erst wenn die Bäume ihr Laub verlieren, zeigt sie sich mit ihrem kugeligen Wachstum auf geheimnisvolle Weise. Dass die Mistel eine Schmarotzerin ist, nehmen wir ihr, vor allem jetzt in der vorweihnachtlichen Zeit nicht übel. Längst hat sie sich im Advent als romantische Kupplerin etabliert: Denn wer möchte nicht unter einem Mistelzweig stehen und seinen oder seine Liebste küssen?

Sie verkörpert schlichte Schönheit: Die Mistel mit ihren weißen Beeren ergänzt als Kranz oder hier als Kugel die weihnachtliche Wohnzimmer-Dekoration. Bildnachweis: shutterstock.com/David Prahl

Übrigens haben die Schweden eine ganz wundervolle Tradition im Winter. Auf den traditionellen Winter- und Weihnachtsmärkten stehen sogenannte „Pussplats“, die mit Misteln geschmückt sind. Hier, an diesem „Kussplatz“, darf dann auch mal das ein oder andere zaghafte Küsschen ausgetauscht werden. Einen solchen Pussplats gibt es auch gerade bei uns im Schlosshof auf der Insel Mainau ;-)

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Tipp von der Blog-Redaktion:
Am 4. Dezember 2019 ist Barbara-Tag. Schneiden Sie einen Zweig von z.B. Kirsche, Quitte oder Apfel, Forsythie oder Zaubernuss und stellen Sie diesen in eine Vase mit warmen Wasser. Mit etwas Glück können Sie sich am Heiligabend über blühende Barbarazweige freuen.

Schlagwörter: Amaryllis, Advent, Misteln, Orchideen, Vanda, Helleborus, Weihnachten

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